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Dragos Pancescu
BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN

Kinder-, Jugend- und Schulpolitik

SCHULPOLITIK

Für die fünf Grundschulen in der Stadt Brake gilt bei uns: „Kurze Wege für kurze Beine“. BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Brake plädieren für die Schaffung eines Bildungssystems, das die Bildungs- und Erziehungsbedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, mehr Bildungsgerechtigkeit schafft und vom ganzheitlichen Menschenbild ausgeht. Daher setzen wir uns grundsätzlich für eine längere gemeinsame Schulzeit ein und für die Abkehr vom gegliederten Schulsystem, weil letzteres zu einer starken Benachteiligung von Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern führt und die Leistungspotenziale unserer Kinder nicht ausschöpft.

Alle 5 Braker Grundschulen sollen wegen der wohnortnahen Beschulung beibehalten werden. Die Standortfrage der innerstädtischen Schulen (Harrien und Eichendorff) sollte im Interesse der Kinder gemeinsam mit den Eltern und den Lehrkräften in transparenten Verfahren gefällt werden.Einvernehmliche Lösung ohne Schließung!

Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist für das Wachstum und für den Lernerfolg von Kindern unerlässlich. Wir setzen uns dafür ein und unterstützen die Weiterführung des Schulobst- und-Gemüseprogramms in den Braker Grundschulen.

Die Inklusion - auch gemeinsamer Unterricht mit Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf - muss an den Schulen gelingen. Die Bildung, Betreuung und Integration von Flüchtlingskindern ist ein unverzichtbarer Schlüssel zur Integration. Wir möchten die Braker Grundschulen dabei unterstützen bei der Einrichtung von Willkommens- und Sprachlernklassen für Kinder. Die Vermittlung unserer demokratischen Grundwerte soll bei den Kindern durch guten Schulunterricht gestärkt werden.

Wir stehen für gute und gerechte Bildungschancen für alle Kinder von Anfang an.Das bedeutet, Eltern sollen bereits in ihrer Erziehungs-und Bildungsarbeit unterstützt werden z.B. durch qualifizierte Elternkurse wie "Starke Eltern-Starke Kinder". Im Grundschulbereich gilt für uns nach wie vor das Prinzip: Kurze Wege für kurze Beine. Wir begrüßen, dass es nunmehr seit 2 Jahren eine Integrierte Gesamtschule (IGS) in der Wesermarsch – hier vor Ort in Brake - gibt.

Wir sind der Auffassung, dass die IGS eine hervorragend bewährte Schulform für Schülerinnen und Schüler ist. Die IGS ist in besonderer Weise geeignet, Kinder unterschiedlichster Begabungen und Herkunft zu fördern und so zu qualifizierten Abschlüssen zu befähigen.

KRIPPEN, KINDERGÄRTEN und HORTE

Das Wohl des Kindes und der Familie erfordert eine hohe Wertschätzung in der Gesellschaft und wir setzen uns für eine bedarfsorientierte Optimierung (auch flexible Öffnungszeiten) aller in Brake vorhandenen Krippen, Kindergärten und Horte ein. Krippen:

Der bereits vollzogene Einstieg in die Schaffung von Krippen in Brake ist sehr positiv zu bewerten. Der real vorhandene Krippenbedarf ist abzudecken. Auch Neuanträge sollten nicht ausgebremst werden. Kindergärten:

Die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Kindererziehung soll für Mütter und Väter erheblich verbessert werden. Dazu sind flexiblere Öffnungszeiten erforderlich. Der Rückgang der Geburtenzahlen ist zwar nicht zu begrüßen, schafft so gesehen aber eine gute Voraussetzung für die Einrichtung von Krippen und Hortplätzen mit entsprechenden Raumanpassungen. In diesem Zusammenhang können die zukünftigen personellen Überkapazitäten in den Kindergärten der Stadt Brake für Krippen und Horte genutzt werden.

Horte

Der Hort bietet nicht nur für berufstätige Eltern eine hervorragende Möglichkeit der betreuten Unterbringung. Allerdings kommt es darauf an, dass der Hort nicht nur ein Ort der Aufbewahrung, sondern eine qualitative Betreuung mit päd. Fachkräften ist, die vor allem die „soziale Kompetenz“ der Kinder stärken und fördern. Der Einstieg in den Hortstandort beim Kindergarten-Mitte ist zu begrüßen, jedoch noch nicht ausreichend. Es ist ein Gesamtkonzept für Horte zu erarbeiten und die Standortsuche von unterschiedlichen Trägern voranzutreiben.

Inklusion

Die Inklusion muss dabei in allen Einrichtungen gelebt werden und ist von den pädagogischen Fachkräften uneingeschränkt zu unterstützen.

Kosten

Die Kostenbeiträge für den Besuch einer Kindertagesstätte (KITA) müssen sozial ausgewogen sein und sich an der erst vor kurzem verabschiedeten Gebührensatzung orientieren. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtelternrat (SER) ist in dieser Hinsicht unabdingbar.

Das kurz Wahlprogramm zur Stadtratswahl Brake finden Sie hier:
Wahlprogramm Grüne Brake 2016.pdf (1175 KB)